(Text: Dr. Ruth K. Schilling, Dipl. Zahnärztin, Zentrumsleiterin zahnarztzentrum.ch Zürich Stadelhofen)
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(Text: Dr. Ruth K. Schilling, Dipl. Zahnärztin, Zentrumsleiterin zahnarztzentrum.ch Zürich Stadelhofen)
Jein. Grundsätzlich ist Zähneputzen wichtig, aber nach säurehaltigen oder süssen Speisen sollte man rund 30 Minuten warten. In der Regel genügt es, zweimal täglich – morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen – die Zähne zu putzen.
Ja, in abgenutzten und feuchten Zahnbürsten können sich Bakterien, Pilze und Keime leichter ansiedeln. Alte Zahnbürstenköpfe reinigen aber auch weniger gut. Die Borsten verlieren ihre Spannkraft und erreichen schwer zugängliche Stellen nicht mehr zuverlässig.
Nein. Die Zahnbürste erreicht nicht alle Bereiche, insbesondere nicht die Zahnzwischenräume. Zahnseide oder Interdentalbürsten sind wichtig, um Plaque und Speisereste zu entfernen.
Genau. Sie erleichtern die richtige Putztechnik, was meist eine bessere Reinigungsleistung bedeutet. Wichtig: Auch mit der elektrischen Zahnbürste sanft putzen.
Teilweise. Nicht der Zucker allein ist schuld, sondern wie oft er konsumiert wird. Häufige kleine Snacks fördern die Kariesbildung deutlich stärker als ein gelegentliches Dessert.
Nein. Professionelle Bleaching-Verfahren sind sicher, wenn sie korrekt durchgeführt werden. Allerdings kann es immer zu temporären (Kälte‑)Empfindlichkeiten kommen. Eine übermässige oder unsachgemässe Anwendung kann das Zahnfleisch reizen.
Ja. Piercings in der Zunge oder am Lippenbändchen können zu Zahnschäden und Zahnfleischrückgang führen. Vor dem Stechen sollte man sich gut informieren und die Risiken abwägen.
Falsch. Chronisches Zähneknirschen (Bruxismus) kann zu Zahnschäden, Kieferproblemen und Muskelverspannungen führen. Eine Aufbissschiene schützt die Zähne und kann helfen, die Kau- und Nackenmuskulatur zu entspannen.
Falsch. Auch Milchzähne benötigen eine gewissenhafte und gründliche Pflege. Karies an Milchzähnen kann Schmerzen verursachen und die Entwicklung der bleibenden Zähne beeinträchtigen.
Teilweise richtig. Form, Stellung und Farbe der Zähne können genetisch bedingt sein. Jedoch sind Karies und Zahnfleischerkrankungen meist auf eine unzureichende Mundhygiene und die Ernährung zurückzuführen.