12. Januar 2026

Allergie auf Hausstaubmilben: Das hilft.

Allergie auf Hausstaubmilben: Das hilft.

Hausstaubmilben können uns im Alltag belasten. Mit gezielten Massnahmen schaffen Sie ein allergenarmes Zuhause. Wir zeigen, wie es geht.

(Text: Yasmine Cheon De Nunzio, geschäftsführende Apothekerin, Medbase Apotheke Zuchwil)

#1 Matratze wechseln

Unsere Matratze ist Nacht für Nacht in Gebrauch. Dabei sammeln sich Hautschuppen und Haare an – die Hauptnahrung von Milben. Um die Hygiene zu verbessern, sind milbendichte Bezüge und ein regelmässiger Matratzenwechsel etwa alle fünf bis sieben Jahre sinnvoll.

#2 Nass statt staubig

Rote Augen, Niesen, Husten? Oft sind Milbenkot oder Pollen die Auslöser. Um Reizstoffe zu vermindern, empfiehlt sich feuchtes Wischen statt trockenes Abstauben. Herkömmliche Staubsauger wirbeln Allergene oft auf, während Geräte mit HEPA- oder Wasserfiltern Feinstaub zuverlässiger zurückhalten.

#3 Saubere Luft

Durch regelmässiges Lüften sinken Luftfeuchtigkeit und Temperatur – ein Klima, das Milben nicht gut vertragen. Ein Luftreiniger kann zusätzlich helfen, die Allergenbelastung zu verringern und so Beschwerden spürbar zu lindern.

#4 Textilien einschränken

Ob Vorhänge, Teppiche oder Zierkissen – viele Textilien im Haus bieten Milben einen idealen Lebensraum. Zudem setzen Textilien kontinuierlich Feinstaub frei, der sich mit Milben, Pollen und anderen Partikeln verbindet. Wer allergieauslösende Stoffe reduzieren möchte, verzichtet am besten auf überflüssige Textilien.

#5 Haustiere im Blick behalten

Haare und Hautschuppen von Tieren dienen Milben als zusätzliche Nahrung, besonders im Schlafzimmer. Wenn möglich, sollten die geliebten Vierbeiner daher keinen Zugang zum Bett oder generell zum Schlafzimmer haben. Regelmässige Fellpflege und häufiges Waschen von Tierdecken und -kissen helfen, die Allergenbelastung im Haushalt zu verringern.

#6 Clever möblieren

Im Vergleich zu textilen Polstermöbeln gelten glatte Materialien wie Leder oder Kunstleder als pflegeleichter und hygienischer. Sie lassen sich deutlich einfacher reinigen und bieten Milben, Staub und Pollen wenig Halt. Daher werden sie für ein allergenarmes Zuhause empfohlen.

#7 Plüschtiere einfrieren

Wer Plüschtiere einmal im Monat für 48 Stunden einfriert, kann die Milbenbelastung deutlich senken. Anschliessendes Waschen bei 30 Grad sowie gründliches Trocknen entfernen die abgestorbenen Milben und verbleibende Rückstände zuverlässig.

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Allergien können unterschiedliche Ursachen haben und vielseitige Symptome auslösen. Wenn Sie wissen, worauf Sie allergisch reagieren, können Sie gezielt Massnahmen treffen, um die Symptome zu lindern. Mit dem Allergietest ImmunoCAP™ Rapid wird Ihr Blut auf Antikörper gegen Allergene untersucht, die häufig Reaktionen der Nase, der Augen und der Atemwege auslösen. Die Anamnese und das Testresultat dienen unseren geschulten Fachpersonen als Grundlage für Ihre Beratung. Die Ergebnisse können Aufschluss über eine Allergie geben.

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Fakten zu Staub und Milben

250’000
In einem Gramm Staub befinden sich bis zu 250'000 Milbenkotbällchen.

5-6 mg
Pro Tag entstehen 5 bis 6 Milligramm Hausstaub pro Quadratmeter.

16%
Bis zu 16 Prozent des Gewichts einer gebrauchten Matratze entfallen auf Milben und deren Kot.

1-2 g
Der Mensch verliert täglich etwa 1 bis 2 Gramm Hautschuppen.

1,5 Mio.
In einem Bett können bis zu 1,5 Millionen Milben leben.

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